
Dieser Platz verwandelte öffentliche Macht auch in öffentliches Theater. Fünfzehnhunderteins versammelten sich die Bürger hier, während Basels Pakt mit der Schweizerischen Eidgenossenschaft laut vorgelesen und vor bewaffneten Stadtbewohnern beschworen wurde. In Gefahr versammelten sich die Männer hier und holten Waffen aus dem Rathaus. Auch Recht wurde hier gesprochen, manchmal grausam, mit dem Pranger und öffentlichen Hinrichtungen direkt vor den Augen der Menge. Dann kam Paracelsus. Fünfzehnhundertsiebenundzwanzig soll Basels Stadtarzt und Dozent hier eine Bücherverbrennung inszeniert haben, indem er die Autorität von Galen und Avicenna ins Feuer warf, um zu erklären, dass die Medizin der Beobachtung mehr vertrauen sollte als der ererbten Lehre. Mit anderen Worten, er suchte sich den belebtesten Platz der Stadt aus und sagte sehr öffentlich: „Ich habe Notizen.“ Wenn Sie noch einmal auf die App schauen, zeigt der Blick Richtung Martinsgässlein, wie sich der Platz direkt in die älteren Wege und Institutionen der Stadt öffnet. Das ist der Sinn des Marktplatzes: Handel, Regierung, Argumente und das tägliche Leben teilen sich einen Steinboden.

Stellen Sie sich vor, wie das Leben hier pulsiert, während Sie die historische Architektur betrachten, die den Geist der vergangenen Jahrhunderte atmet.

Now let your eyes follow the lanes toward the books, jars, and learned remedies waiting ahead. The Pharmacy Museum is about a two-minute walk away. And if you ever want the square at its most practical, the daily market usually runs Monday through Thursday from eight to two, Friday and Saturday until five, and rests on Sunday.




