
Achten Sie auf die blasse Steinfassade mit ihren geraden neoklassizistischen Linien, hohen rechteckigen Fenstern und einem würdevollen Eingang, der in eine ruhige, geordnete Frontpartie eingelassen ist.
Dieses Museum erzählt eine sehr baslerische Geschichte. Einige der leisesten Stadtbaumeister haben nie einen einzigen Ziegelstein verlegt. Sammlerpaare und Stifterpaare übergaben ihre privaten Leidenschaften, und nach und nach wurden diese Leidenschaften zum öffentlichen Gedächtnis.
Anfangs besaß Basel antike Objekte fast durch Zufall. Als die Stadt 1661 das Amerbach-Kabinett kaufte und damit ihre öffentliche Sammlung gründete, kamen einige Antiquitäten einfach mit dazu. Doch lange Zeit führten sie ein Schattendasein, während Gipsabgüsse berühmter antiker Skulpturen im Rampenlicht standen. Diese Abgüsse zogen in das Museum an der Augustinergasse um und später, im Jahr 1887, in ihre eigene Ausstellung in die Kunsthalle. Die ursprünglichen antiken Stücke wurden 1894 zwischen dem Historischen Museum und dem Kunstmuseum aufgeteilt, und bis 1927 war sogar der Skulpturensaal geschlossen. Mit anderen Worten... die Antiken waren da, warteten aber meist hinter den Kulissen.
Der eigentliche Wendepunkt kam 1961, als Basel diese verstreuten Objekte in einem eigenen Antikenmuseum zusammenführte. Etwa drei Viertel dessen, was die Besucher sahen, stammte aus Privatsammlungen. 1966 eröffnete das Museum schließlich hier in einem neoklassizistischen Haus, das in den 1820er Jahren von Melchior Berri entworfen wurde, ergänzt durch einen modernen, von oben beleuchteten Saal. Wenn Sie einen Blick in die App werfen, können Sie sehen, wie diese Innenräume durch sorgfältige Beleuchtung und thematische Räume das antike Leben greifbar machen, statt es verstaubt wirken zu lassen.

Und noch etwas ist hier wichtig: Diese Objekte sind nicht nur schön, sie sind Zeugen. Seit 2023 führt das Museum systematische Forschungen zur Herkunft der Objekte durch und prüft, ob Stücke mit NS-Raubkunst, kolonialem Raubgut oder illegalen Ausgrabungen in Verbindung stehen. Bis März 2026 hatten die Forscher sechs Objekte mit eindeutigen Anzeichen einer problematischen Erwerbung identifiziert.
In Kürze verlassen wir importierten Marmor, Ton und Bronze für lokales Fasermaterial, Wasser und Handwerk... denn Basel hat nicht nur Wissen gesammelt, sondern es auch gelernt herzustellen. Die Basler Papiermühle ist etwa elf Gehminuten von hier entfernt.
Wenn Sie wieder hereinkommen möchten: Das Museum ist montags geschlossen, öffnet dienstags bis freitags normalerweise um elf Uhr, bleibt donnerstags und freitags lange geöffnet und öffnet samstags und sonntags um zehn Uhr.

And one more thing matters here: these objects are not just beautiful; they are witnesses. Since twenty twenty-three, the museum has carried out systematic research into where the objects came from, tracing whether any pieces connect to Nazi looting, colonial extraction, or illicit excavation. By March twenty twenty-six, researchers had identified six objects with clear signs of problematic acquisition.
In a moment, we leave imported marble, clay, and bronze for local fiber, water, and craft... because Basel did not only collect knowledge, it learned to manufacture it. The Basel Paper Mill is about an eleven-minute walk from here.
If you want to come back inside, the museum is closed on Monday, usually opens at eleven from Tuesday to Friday, stays open late on Thursday and Friday, and opens at ten on Saturday and Sunday.




