Im Inneren diente dieser Ort als Ausstellungshalle, Konzertsaal, Theater, Kino, Vortragsraum, Club und Debattierkammer. Neunzehnhundertfünfundsiebzig starteten Xao Seffcheque und Carl Lugus den Musiclub im Untergeschoss und boten lokalen und internationalen Musikern eine Bühne. Das Forum half auch beim Start des Avantgarde-Festivals Steirischer Herbst, und seine Literatursektion brachte die Zeitschrift manuskripte hervor, die sich zu einem der bedeutenden Literaturmagazine im deutschsprachigen Raum entwickelte.
Es gab eine Zeit in den neunzehnhundertsechziger und siebziger Jahren, als das Haus einen eher elitären Ruf erlangte, ein Bollwerk für progressive Kunst und Literatur. In den neunziger Jahren öffnete die Leitung es dann bewusst wieder für jüngere Künstler und frische Ideen. Heute läuft es immer noch als unabhängiger Verein mit etwa einhundertfünfzig bis zweihundert Veranstaltungen pro Jahr, von denen viele kostenlos sind, und mit einem klaren Bewusstsein nicht nur für die Kunst selbst, sondern auch für die Bedingungen dahinter: Wer wird gehört, wer wird bezahlt und wie wird kreative Arbeit tatsächlich aufrechterhalten.
Wenn Sie wieder hinein möchten: Das Haus ist normalerweise von Dienstag bis Freitag von zehn Uhr morgens bis drei Uhr nachmittags geöffnet und am Montag, Samstag und Sonntag geschlossen. Das Forum Stadtpark erinnert Graz daran, dass Kultur oft dann am stärksten ist, wenn sie neugierig, widerspenstig und gastfreundlich bleibt. Wenn Sie soweit sind, gehen Sie weiter in den Park selbst, wo die leisere Stimme der Stadt zu sprechen beginnt.

Inside, this place has served as exhibition hall, concert venue, theatre, cinema, lecture room, club and debate chamber. In nineteen seventy-five, Xao Seffcheque and Carl Lugus started the Musiclub in the basement, giving local and international musicians a stage. The Forum also helped launch the avant-garde festival Steirischer Herbst, and its literature section gave birth to the journal manuskripte, which grew into one of the important literary magazines in the German-speaking world.
There was a period in the nineteen sixties and seventies when the house gained a rather elite reputation, a stronghold for progressive art and literature. Then, in the nineteen nineties, the leadership deliberately reopened it to younger artists and fresher ideas. Today it still runs as an independent association, with around one hundred and fifty to two hundred events a year, many of them free, and with a clear concern not only for art itself but for the conditions behind it: who gets heard, who gets paid, and how creative work is actually sustained.
If you want to come back inside, the house is usually open Tuesday to Friday from ten in the morning until three in the afternoon, and closed on Monday, Saturday and Sunday. Forum Stadtpark reminds Graz that culture is often strongest when it stays curious, unruly and hospitable. When you are ready, continue into the park itself, where the city’s quieter voice begins to speak.


