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Jewish Museum of Switzerland

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Jewish Museum of Switzerland
Jewish Museum of Switzerland
Jewish Museum of SwitzerlandPhoto: RedaktionJMS, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Cropped & resized.

Auf der linken Seite sehen Sie ein Gebäude mit einer hellgrauen Holzfassade und einem markanten Giebeldach, auf dessen Vorderseite ein grosses, geometrisches und farbenfrohes Kunstwerk angebracht ist.

Dies ist das Jüdische Museum der Schweiz, das sich heute in einem ehemaligen Tabaklager befindet. Stellen Sie sich das Jahr neunzehnhundertsechsundsechzig vor. Nur zwei Jahrzehnte nach dem Holocaust geschah hier in Basel etwas Historisches. Dieses Haus wurde als erstes jüdisches Museum im gesamten deutschsprachigen Raum nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet. In einer Zeit, in der fast eine ganze Kultur in Europa ausgelöscht worden war, wurde hier ein Raum geschaffen, in dem gerettete Objekte und Geschichten wieder ans Licht treten durften.

Das Kunstwerk an der Aussenwand spiegelt genau diesen Geist wider. Es ist eine Reproduktion eines Werks des berühmten amerikanischen Künstlers Frank Stella. Seine eckige, abstrakte Komposition ist eine direkte Hommage an die einst prachtvollen Holzsynagogen Osteuropas. Diese unglaublichen Bauwerke waren über Jahrhunderte das Zentrum jüdischer Gemeinden... bevor sie durch Pogrome und schliesslich durch die Nationalsozialisten restlos vernichtet wurden. Frank Stella verwandelte diesen Verlust in ein bleibendes Denkmal, das nun über diesem Eingang wacht.

Im Inneren bewahrt das Museum Schätze, die das jüdische Leben in all seinen Facetten zeigen. Werfen Sie einen Blick auf Ihr Handy, um eine dieser Kostbarkeiten zu sehen. Das ist ein Aron ha kodesh, also ein Tora-Schrein. Dies ist der heilige Schrank in einer Synagoge, in dem die handgeschriebenen Schriftrollen der Tora aufbewahrt werden. Dieser wunderschöne Holzschrein stammt aus Solothurn und trägt die Mahnung: Wisse, vor wem du stehst. Als die kleine Gemeinde dort ihren Gebetsraum aufgeben musste, fanden ihre heiligsten Gegenstände hier in Basel ein sicheres Zuhause.

Aber das Museum erzählt nicht nur von Objekten, sondern von Überlebenden. Schauen Sie sich das andere Bild in Ihrer App an. Es zeigt einen Reisepass aus dem Jahr neunzehnhundertachtunddreissig. Sehen Sie das grosse, rote J? Die Nationalsozialisten stempelten dieses Zeichen in die Pässe, um Jüdinnen und Juden zu markieren. Auch der zweite Vorname Sara wurde zwangsweise eingetragen, um die Trägerin zusätzlich zu demütigen. Die Schweizer Behörden hatten diese Markierung massgeblich gefordert, um flüchtende Menschen an der Grenze leichter abweisen zu können. Doch Agathe Süss, der dieser Pass gehörte, schaffte das Unmögliche. Sie erhielt ein Visum, entkam dem Holocaust und liess sich sicher bei ihrer Familie hier in Basel nieder. Sogar Otto Frank, der Vater von Anne Frank, zog in den fünfziger Jahren nach Basel. Von hier aus traf er die mutige Entscheidung, das Tagebuch seiner Tochter zu veröffentlichen und der Welt ihre Stimme zu schenken.

Das Museum ist täglich von elf bis siebzehn Uhr geöffnet, falls Sie diese unglaublichen Geschichten selbst entdecken möchten.

Solche Orte erinnern uns daran, wie wichtig es ist, das Gedächtnis einer Kultur lebendig zu halten, besonders wenn sie von brutaler Auslöschung bedroht war. Wir verlassen nun diesen Ort des Überlebens und wenden uns einer anderen Art von Geschichte zu, die von direkter Zerstörung, Machtkämpfen und dem Exil im Markgräflerhof handelt, der nur fünf Minuten zu Fuss von hier entfernt liegt.

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Das war eine solide Art, Brighton kennenzulernen, ohne sich wie ein Tourist zu fühlen. Die Erzählung hatte Tiefe und Kontext, übertrieb es aber nicht.
Christoph
Christoph
Brighton-Tour
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Habe diese Tour mit einem Croissant in der einen Hand und null Erwartungen gestartet. Die App schwingt einfach mit einem mit, kein Druck, nur man selbst, Kopfhörer und ein paar coole Geschichten.
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