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Stone Monastery

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Stone Monastery
Stone Monastery
Stone MonasteryPhoto: Unknown author, Wikimedia Commons, Public domain. Cropped & resized.

Auf dem Bild in Ihrer App sehen Sie ein altes, verputztes Gebäude mit einem markanten hölzernen Fachwerk-Vorbau und einem sehr steilen Ziegeldach, das winzig vor einer hoch aufragenden gotischen Kirche steht. Genau hier, wo Sie jetzt auf das moderne Gebäude des Theater Basel blicken, stand einst das Steinenkloster.

Es war das allererste Frauenkloster der Stadt, gegründet noch vor dem Jahr 1230. Doch seine Lage war brandgefährlich. Das Kloster lag völlig ungeschützt vor der sicheren inneren Stadtmauer. Diese schutzlose, exponierte Position sollte das Schicksal der Frauen, die hier lebten, für Jahrhunderte auf tragische Weise prägen.

Die ursprünglichen Bewohnerinnen waren die sogenannten Reuerinnen, ein Orden für Frauen, die ihre Fehler bereuten und einen Neuanfang suchten. Man nannte sie wegen ihrer hellen Gewänder auch die Weissfrauen. Papst Gregor der Neunte hatte den Orden erst wenige Jahre zuvor bestätigt, um eine ganz bestimmte, verletzliche Gruppe von Menschen aufzunehmen. Das Kloster war als Zufluchtsort für Strassenmädchen, ehemalige Prostituierte und andere ausgestossene Frauen gedacht. Hier sollten sie endlich Schutz finden. Doch diese Gemeinschaft wurde rasch von der brutalen Realität des europäischen Machtkampfes eingeholt. Als der Kaiser und der Papst in einen erbitterten Konflikt gerieten, zog der Graf von Habsburg im Jahr 1253 gegen die Stadt. Da das Kloster schutzlos ausserhalb der Mauern lag, liess er es ohne Zögern niederbrennen.

Es war nur die erste von vielen Katastrophen. Die Frauen bauten ihr Zuhause wieder auf, doch die Natur war ebenso unbarmherzig wie die Armeen. Der nahegelegene Fluss Birsig flutete das Kloster, und 1340 schlug während eines erneuten Hochwassers auch noch ein verheerender Blitz in die Gebäude ein. Wenige Jahre später zerstörte ein massives Erdbeben fast die gesamte Anlage. Die Geschichte dieses Ortes ist eine ständige Schleife aus Zerstörung und dem verzweifelten Willen, die eigenen Mauern immer wieder neu zu errichten.

Mit der Zeit änderte sich die Gemeinschaft radikal. Statt gefallener Mädchen zogen Töchter aus dem Adel und reiche Witwen ein. Eine von ihnen, Sophie Zibol, verlor kurz nach dem Tod ihres Mannes auch ihr einziges Kind. Von tiefer Trauer gezeichnet, suchte sie Trost im Glauben und spendete ihr enormes Vermögen dem Kloster. Sie finanzierte für dreihundertsiebzig Gulden ein neues Kirchendach, was nach heutiger Kaufkraft locker einem Wert von mehreren Hunderttausend Franken entspricht.

Doch das Schicksal kannte kein Mitleid mit dem Steinenberg. Eine schreckliche Pestwelle riss 1520 innerhalb von nur acht Wochen zwölf Schwestern in den Tod, die Hälfte von ihnen junge Frauen unter einundzwanzig Jahren. Mit der Reformation, jener grossen religiösen Umwälzung in Europa, begann schliesslich die langsame Auflösung der Gemeinschaft.

Später wurden aus den ruhigen Hallen unbarmherzige Zuchthäuser und feuchte Kasernen für Soldaten. Es entbehrt nicht einer bitteren Ironie, dass die dort stationierten, miserabel behandelten Soldaten sich nachts oft aus den Kasernenfenstern schlichen, um heimlich bei Prostituierten zu übernachten. Sie suchten damit genau jene Frauen auf, denen das Kloster in seinen Anfängen eigentlich Schutz bieten sollte.

Im späten neunzehnten Jahrhundert wurde das Steinenkloster endgültig ausgelöscht. Man sprengte die alten Fundamente brutal mit Dynamit weg, um Platz für Theatergebäude zu machen. Die alten Mauern sind verschwunden, aber der Ort ist wieder ein Zentrum für Kunst und lebendige Ideen geworden.

Wir lassen diesen melancholischen Ort nun hinter uns. Unser nächster Halt ist die Musik-Akademie Basel, die nur etwa sieben Minuten zu Fuss entfernt liegt.

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Das war eine solide Art, Brighton kennenzulernen, ohne sich wie ein Tourist zu fühlen. Die Erzählung hatte Tiefe und Kontext, übertrieb es aber nicht.
Christoph
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Brighton-Tour
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Habe diese Tour mit einem Croissant in der einen Hand und null Erwartungen gestartet. Die App schwingt einfach mit einem mit, kein Druck, nur man selbst, Kopfhörer und ein paar coole Geschichten.
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