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Station 4 von 13

Chiesa del Santissimo Nome di Gesù

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Vor Ihnen steht eine strahlend weiße Barockfassade: kräftige Säulen, und direkt über dem Hauptportal zwei Statuen, als würden sie gleich „Benvenuti!“ rufen. Dazu die Schatten der Äste an der Wand - ein bisschen Theaterkulisse, ganz ohne Eintrittskarte.

Diese Kirche hat nämlich eine Vorgeschichte, die in Turin locker als Seifenoper durchgehen würde. Stellen Sie sich vor: Im Jahr achtzehnhundertfünfundachtzig wird die alte Basilika der Confraternita del Santissimo Nome di Gesù abgerissen. Confraternita, das ist eine religiöse Bruderschaft, also eine Gemeinschaft von Laien, die sich organisiert, betet und hilft. Der Grund für den Abriss? Platz für eine neue Straße: die Via Pietro Micca. Modern gedacht, aber gnadenlos zu alten Mauern. Die Bruderschaft steht plötzlich ohne Zuhause da.

Und dann kommt die Wendung: Eine neue Kirche entsteht im Viertel Vanchiglietta, zwischen dem Corso Regina Margherita und einem Quartier, das damals noch nicht gerade auf jeder Postkarte landete.

Im Jahr neunzehnhundertdrei ging der Bruderschaft das Geld aus, und sie übergab das Gelände an die Kurie. Kurie heißt: die zentrale Verwaltung der Diözese, also die „Schaltzentrale“ des Bistums. Ab da war das hier nicht nur ein Zufluchtsort für wenige, sondern eine Pfarrkirche, also die Kirche einer Gemeinde. Neunzehnhundertsechsundzwanzig kam der Glockenturm dazu, entworfen von Paolo Napione. Seine Spitze wirkt, als wolle sie mit den Bäumen ringsum um die Wette ragen.

Und es ging weiter: Neunzehnhunderteinundfünfzig wurde erweitert - aus einem Kirchenschiff wurden drei. Ein Schiff ist der lange Hauptraum einer Kirche; hier tanzen Pfeiler und Bögen fast wie in barocker Choreografie. Drinnen sehen Sie im Mittelschiff ein Tonnengewölbe, also eine Decke wie ein halber Tunnel, und restaurierte Fresken, Wandmalereien direkt im Putz. Am Hauptaltar wachen Engelstatuen von Giacomo Buzzi Reschini. Draußen tragen die Säulen die Heiligen Processus und Martinianus - ein Gruß an frühere Zeiten.

Heute sind hier die Missionarischen Schwestern Mariens Hilfe der Christen und die Karmelitinnen der Heiligen Teresa zuhause. Wenn Sie also eintreten, sind Sie selten allein - willkommen geheißen, mit offenen Armen. Und, nun ja: mit Flügeln.

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Das war eine solide Art, Brighton kennenzulernen, ohne sich wie ein Tourist zu fühlen. Die Erzählung hatte Tiefe und Kontext, übertrieb es aber nicht.
Christoph
Christoph
Brighton-Tour
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Habe diese Tour mit einem Croissant in der einen Hand und null Erwartungen gestartet. Die App schwingt einfach mit einem mit, kein Druck, nur man selbst, Kopfhörer und ein paar coole Geschichten.
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