
Dieses Museum beherbergt Dinge, die Menschen nutzen, um sich in der Welt zu definieren. Es widmet sich der angewandten Kunst, was bedeutet, dass Alltagsgegenstände - wie feines Porzellan, elegante Möbel und kunstvoll gefertigter Schmuck - in den Rang von Kunstwerken erhoben werden.
Die Geschichte dieser Sammlung beginnt im Jahr achtzehnhundertachtundachtzig. Eine Gruppe leidenschaftlicher Kölner Bürger beschloss, dass die Stadt einen Ort brauchte, der ganz dem angewandten Design gewidmet war. Sie trugen die privaten Schätze lokaler Gelehrter zusammen und beauftragten schließlich den Architekten Franz Brantzky mit dem Bau eines prächtigen neugotischen Museums, das im Jahr neunzehnhundert eröffnet wurde.
Dann kam die Zerstörung durch den Zweiten Weltkrieg. Am neunundzwanzigsten Juni neunzehnhundertdreiundvierzig vernichteten Bomben das prachtvolle Gebäude vollständig. Doch wie durch ein Wunder hatten die Kuratoren fast die gesamte Sammlung bereits vor dem Angriff in Sicherheit gebracht. Die Schätze überlebten, auch wenn ihr Zuhause es nicht tat.
Jahrzehnte später, im Jahr neunzehnhundertneunundachtzig, zogen diese geretteten Objekte in das Gebäude ein, das heute vor Ihnen steht. Die Architekten Rudolf Schwarz und Josef Bernard errichteten dieses Bauwerk ursprünglich zwischen neunzehnhundertdreiundfünfzig und neunzehnhundertsiebenundfünfzig. Wenn man das schlichte Äußere betrachtet, mag es völlig modern erscheinen, doch das Design birgt ein tiefgreifendes historisches Geheimnis. Werfen Sie einen Blick auf Ihren Bildschirm, um eine Luftaufnahme des Geländes zu sehen.

Das Museum empfängt Besucher täglich außer montags von zehn Uhr morgens bis sechs Uhr abends. Menschen haben sich schon immer Schönheit in den Dingen gewünscht, die sie berühren, und dieses Gebäude steht als stilles Zeugnis für dieses beständige Verlangen. Nehmen Sie sich Zeit, über diese Objekte nachzudenken. Wann immer Sie bereit sind, fahren wir fort.

Die große Eingangshalle des Museums mit einer geraden Treppe mit drei Absätzen, die zu den Hauptausstellungsebenen führt.





