
Und Hoffmanns Arbeit war wichtig. Er fertigte Rüstungen und Schwerter, die so bewundert wurden, dass Exemplare im Schweizerischen Nationalmuseum in Zürich und im Historischen Museum im Schloss Frauenfeld erhalten geblieben sind: Halbrüstungen, reich verzierte Schwerter, Stücke mit einem Finish, das fein genug war, um die Männer, die sie trugen, zu überdauern. Sein Sohn Lorenz Hoffmann, geboren 1541, setzte das Handwerk der Familie fort und wurde der bekanntere Plattner, der Brustpanzer, Helme und zeremonielle Schwerter herstellte. Dann veränderte sich die Geschichte. Um 1625 hatte die Plattenrüstung nicht mehr denselben militärischen Wert, und die Familie gab das Handwerk auf.
Selbst dann wurde es an dem Ort nicht still. Vom späten 17. Jahrhundert bis 1767 arbeiteten hier die Mitglieder der Familie Dumelin weiterhin als Schleifer und Polierer. Die Fertigkeit änderte also eher ihre Form, als dass sie verschwand. Das wirkt sehr nach Frauenfeld.
Das Gebäude selbst wäre im späten 20. Jahrhundert fast eingestürzt. Ein Mittelpfosten im Keller war verfault, Balken in der Nähe des Kamins waren geschwächt, und die Ostseite war so stark abgesackt, dass Räume, die eigentlich bündig sein sollten, nicht mehr zueinander passten. Während der Restaurierung Anfang der 1990er Jahre hob die Stadt die Böden hydraulisch wieder in ihre Position und verankerte die Ostfassade mit Zugankern. Mit anderen Worten, sie retteten das Haus, indem sie es technisch nach oben hoben, anstatt es plattzumachen und neu anzufangen.
Heute dient Baliere als Stadtgalerie mit Ausstellungen und kleinen Lesungen, wo einst das Handwerk in Eisen und Schleifstaub erklang. Wenn die Herrscher im Schloss das Territorium verteidigten, rüsteten die Handwerker hier die Welt unter ihnen aus.
In etwa fünf Minuten wird das Hauptpostamt ein weiteres verborgenes System enthüllen, das diese Stadt am Leben erhielt: nicht Klingen und Wasserkraft, sondern Routen, Nachrichten und die Disziplin der Verbindung.

And Hoffmann’s work mattered. He made armour and swords so admired that examples survive in the Swiss National Museum in Zurich and in the Historical Museum at Frauenfeld Castle: half-armours, richly worked swords, pieces with a finish fine enough to outlast the men who carried them. His son Lorenz Hoffmann, born in fifteen forty-one, continued the family trade and became the better-known armourer, making breastplates, helmets, and ceremonial swords. Then history shifted. By around sixteen twenty-five, plate armour no longer held the same military value, and the family left the craft.
Even then, the place did not fall silent. From the late seventeenth century until seventeen sixty-seven, the Dumelin family kept working here as grinders and polishers. So the skill changed shape rather than disappearing. That feels very Frauenfeld.
The building itself nearly gave way in the late twentieth century. A central post in the cellar had rotted, beams near the chimney weakened, and the eastern side sank so badly that rooms meant to align no longer did. During restoration in the early nineteen nineties, the city hydraulically lifted the floors back into position and anchored the east façade with tie rods. In other words, they rescued the house by engineering it upward, not by flattening it and starting again.
Now Baliere serves as the city gallery, with exhibitions and small readings where trade once rang in iron and grit. If rulers in the castle defended territory, craftsmen here equipped the world below.
In about five minutes, the Main Post Office will reveal another hidden system that kept this town alive: not blades and water power, but routes, messages, and the discipline of connection.



