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Naturhistorisches Museum Bern

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Naturhistorisches Museum Bern
Natural History Museum Bern
Natural History Museum BernPhoto: PraktikantinNMBE, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Cropped & resized.

Zu Ihrer Rechten sehen Sie einen massiven, hell verputzten, blockartigen Bau, der sofort durch eine auffällige goldene Elefantenstatue hoch oben auf dem flachen Dach ins Auge fällt. Das ist das Naturhistorische Museum Bern. Es wurde 1832 gegründet und ist damit das älteste Museum der Stadt.

Wenn wir an Museen denken, stellen wir uns oft vor, dass alles, was sie besitzen, hinter Glas für uns ausgestellt ist. Aber wie bei so vielem in diesem Viertel liegt die wahre Masse unter der Oberfläche verborgen. Das Museum beherbergt insgesamt etwa sechseinhalb Millionen wissenschaftliche Exemplare. Was Sie in den öffentlichen Sälen sehen, ist nur die winzige Spitze eines gigantischen Eisbergs.

Die meisten Besucher kommen für die Berühmtheiten. Sie besuchen Barry, den legendären Rettungshund vom Grossen Sankt Bernhard aus dem frühen neunzehnten Jahrhundert. Übrigens, falls Sie sich Barry mit einem kleinen Holzfässchen voller Rum um den Hals vorstellen, muss ich Sie enttäuschen. Dieser hartnäckige Mythos stammt von einem alten Gemälde und war im Grunde ein sehr früher Marketingerfolg. Ein Kaplan stellte später offiziell klar, dass diese tapferen Hunde nie Schnaps trugen.

Andere Besucher kommen wegen des puren Reichtums, der hier ausgestellt wird. Im Untergeschoss liegt der Schatz vom Planggenstock. Im Jahr 2005 fanden zwei Strahler, also professionelle Kristallsucher, eine riesige Quarzgruppe tief in den Alpen. Ihnen wurden enorme Summen von über einer Million Franken aus dem Ausland geboten. Um zu verhindern, dass dieser Jahrhundertfund die Schweiz verlässt, griff die Burgergemeinde Bern, der das Museum gehört, leise aber machtvoll ein. Sie machte stolze sechs Millionen Franken locker, um die einzigartigen Kristalle dauerhaft für dieses Haus zu sichern. Ein wahres Zeugnis davon, wie viel Kapital hier im Hintergrund fliessen kann, um Geschichte zu bewahren.

Aber lassen Sie uns über die wahre, unsichtbare Macht dieses Ortes sprechen. Von den sechseinhalb Millionen Objekten hier sind unglaubliche fünfeinhalb Millionen wirbellose Tiere. Das Bild auf Ihrem Bildschirm zeigt nur eine verschwindend kleine, farbenprächtige Auswahl aus der rund eine Million Exemplare umfassenden Schmetterlingssammlung. Und es geht noch weiter. Das nächste Bild in Ihrer App zeigt eine von sechstausend Schubladen voller Käfer. Das Museum besitzt sechshunderttausend Käfer und etwa drei Millionen Schnecken.

Diese schiere Menge an Insekten und Weichtieren lagert in riesigen Trockensammlungen, sorgfältig aufgespiesst, katalogisiert und in ewige Dunkelheit gehüllt. Sie bilden das ungesehene Fundament der wissenschaftlichen Forschung aus der ganzen Welt. Es ist eine perfekte Metapher für die Geschichte selbst. Wir erinnern uns an die funkelnden Kristalle und die heldenhaften Hunde im Rampenlicht, aber das eigentliche Gewicht der Weltgeschichte besteht aus Millionen winziger, leiser Existenzen, die sorgfältig hinter verschlossenen Türen aufbewahrt werden.

Das Museum öffnet seine Türen für die Öffentlichkeit fast jeden Tag in der Woche ab neun oder zehn Uhr morgens, montags allerdings erst ab vierzehn Uhr.

Wir haben nun gesehen, wie stiller Reichtum naturhistorische Schätze bewahrt. Als Nächstes machen wir uns auf den Weg dorthin, wo der Reichtum der Nation ganz buchstäblich geprägt wird. Unser nächster Halt, die Swissmint, ist nur etwa drei Gehminuten entfernt.

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Das war eine solide Art, Brighton kennenzulernen, ohne sich wie ein Tourist zu fühlen. Die Erzählung hatte Tiefe und Kontext, übertrieb es aber nicht.
Christoph
Christoph
Brighton-Tour
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Habe diese Tour mit einem Croissant in der einen Hand und null Erwartungen gestartet. Die App schwingt einfach mit einem mit, kein Druck, nur man selbst, Kopfhörer und ein paar coole Geschichten.
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