
Doch den vielleicht schwersten Tribut, den der königliche Ehrgeiz forderte, findet man in den Grabgewölben der Kirche. König Karl XIV. Johann wünschte sich eine Ruhestätte, die eines römischen Kaisers würdig war. Nach seinem Tod gab sein Sohn einen kolossalen, sechzehn Tonnen schweren Sarkophag aus Garberg-Granit in Auftrag, einem brutal harten Gestein aus einem Steinbruch, den die königliche Familie in Mittelschweden besaß. Die Steinmetze brauchten acht zermürbende Jahre, um den Stein zu bearbeiten. Die intensive, unnachgiebige Arbeit und der dicke Steinstaub ruinierten dauerhaft die Lungen mehrerer Steinmetze. Nach der Fertigstellung war der Sarkophag so schwer, dass man vier Jahre auf einen Winter warten musste, der kalt genug war, um die Seen vollständig gefrieren zu lassen. Schließlich schleppten fast zweihundert Männer den riesigen Stein bei Temperaturen von sechsunddreißig Grad unter Null über das Eis. Der König erlangte seinen ewigen Ruhm, doch er wurde durch die zerstörten Lungen und erfrorenen Hände der Handwerker geformt, über die er herrschte. Während die Monarchen Jahrhunderte damit verbrachten, diese prachtvollen Monumente zu errichten, um ihre Unsterblichkeit im Tod zu sichern, waren die Aristokraten des Königreichs damit beschäftigt, ihre Macht im Leben zu sichern. Wir gehen nun hinüber zum Ritterhaus, das nur drei Minuten entfernt liegt, um zu sehen, wo das wahre administrative Rückgrat des schwedischen Weltreichs seine Stärke entfaltete.

But perhaps the heaviest toll exacted by royal ambition rests inside the church's burial vaults. King Karl XIV Johan wanted a resting place fit for a Roman emperor. After his death, his son ordered a colossal, sixteen-ton sarcophagus made of Garberg granite, a brutally hard rock, from a quarry the royal family owned in central Sweden. It took the quarrymen eight grueling years to carve the stone. The intense, unyielding work and the thick stone dust permanently ruined the lungs of several stonemasons. Once finished, the sarcophagus was so heavy they had to wait four years for a winter cold enough to freeze the lakes solid. Finally, nearly two hundred men dragged the mammoth stone over the ice in temperatures of thirty-six degrees below zero. The king achieved his eternal glory, but it was shaped by the broken lungs and frozen hands of the craftsmen he ruled.
While the monarchs spent centuries building these grand monuments to secure their immortality in death, the kingdom's aristocrats were busy securing their power in life. We are now going to walk over to The Palace of the House of Nobility, just three minutes away, to see where the real administrative muscle of the Swedish empire flexed its strength.



