
Zu Ihrer Linken sehen Sie einen großen bronzenen Herrscher auf einem hellen Steinsockel, der durch Stefans erhobenes Kreuz und seine markante vertikale Silhouette gekennzeichnet ist.
Dieses Denkmal ehrt Ștefan cel Mare, Stefan den Großen, der von 1457 bis 1504 über die Moldau herrschte. Der Bildhauer Alexandru Plămădeală formte es zwischen 1925 und 1928, doch das Metall selbst trägt eine ältere Erinnerung in sich: 1927 goss eine Bukarester Gießerei die Statue aus Bronze, die von sechs großen osmanischen Kanonen stammte, die im Unabhängigkeitskrieg von 1877 bis 1878 erbeutet wurden. Selbst das Material erzählt eine Geschichte des wiedergewonnenen Sieges.
Sie erschien hier erstmals am 29. April 1928, zum zehnten Jahrestag der Vereinigung Bessarabiens mit Rumänien. Der Sockel wurde aus Cosăuți-Stein in fünf riesige Monolithen gehauen, und Eugen Bernardazzi, der Sohn des großen Stadtarchitekten von Chișinău, entwarf ihn gemeinsam mit dem Ingenieur G. A. Levițchi. Wenn Sie auf das Bild in der App schauen, können Sie sehen, wie bestimmt die restaurierte Statue ihren Standort beherrscht.

Das ist der Grund, warum sich diese Statue weniger wie eine Dekoration und mehr wie eine Überlebende anfühlt.
Sie können zu jeder Stunde hierher zurückkehren, und wenn Sie bereit sind, fahren wir weiter zum Theologischen Seminar von Chișinău.

That is why this statue feels less like decoration and more like a survivor.
You can come back to it at any hour, and when you’re ready, we’ll continue on to the Theological Seminary of Chișinău.


