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Battistero di San Giovanni Battista

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Battistero di San Giovanni Battista

Sie stehen jetzt direkt vor der imposanten, weißen Kathedrale von Padua - schauen Sie nach vorne, und Sie sehen eine beeindruckende, hohe Fassade mit großen Säulen, einer halb fertigen Stirnseite und einer markanten Kuppel, die zwischen dem Bischofspalast und dem Baptisterium thront.

Stellen Sie sich vor, es ist früher Morgen im Jahr 313. Die Stadt Padua erwacht, Vögel zwitschern, und plötzlich, nach dem Edikt von Mailand, ist es erlaubt: Die Christen bauen voller Aufregung ihre erste Kathedrale! Aber Vorsicht, die Freude hält nicht ewig - denn Mutter Natur hat einen eigenen Zeitplan. Am 3. Januar 1117: Ein gewaltiges Beben erschüttert die Stadt. Die erste Kathedrale stürzt ein, Staub wirbelt durch die Luft, doch die Paduaner lassen sich nicht entmutigen. Sie greifen zu Hammer und Meißel und bauen ihre Kirche im romanischen Stil wieder auf - ein wenig wie „Zum dritten Mal, aber bitte mit Gefühl!“

Diese zweite Kathedrale sollte auf eine ganz eigene Weise verewigt werden: Werfen Sie später einen Blick ins Baptisterium nebenan! Die wunderbaren Fresken zeigen Ihnen die Gestalt dieser romanischen Schönheit, als wäre sie nie untergegangen. Die Zeiten und die Bauten wechseln - und so entsteht unter der Führung des Architekten Macillo erneut eine neue Kathedrale, diesmal mit der Fassade nach Osten, drei Schiffen, einem Querschiff und Säulen, die im ottonischen Stil abwechselnd Stützen und Pfeiler sind.

Jahrhunderte vergehen, Padua lebt, liebt, leidet. Im Laufe der Zeit wird das Gebäude mehrfach erneuert. Im Jahre 1227 klettern mutige Männer auf das Dach, um den Glockenturm zu erneuern, und manchmal - kein Scherz - müssen sie die bröckelnden Steine schneller ersetzen, als der Regen sie herunterspült! 1399 und 1400 wird das Gewölbe ausgeschmückt und verstärkt - keine schlechte Ausrede für ein bisschen Prunk, nicht wahr?

Die Kathedrale wächst, modernisiert sich weiter: Der ehrgeizige Bischof Peter Barozzi möchte alles besser machen. Also schickt er den Architekten Jacopo Sansovino weg und klopft an die Tür von Michelangelo. Doch der große Meister ist vielleicht zu beschäftigt, oder einfach zu teuer, sodass Andrea della Valle und Agostino Righetto den Zuschlag bekommen. 1551 beschließt das Domkapitel eine noch größere Umgestaltung, die etwa so lange dauert, wie man einen guten Parmesan reifen lässt - also gleich zwei Jahrhunderte!

Stellen Sie sich vor, wie Generationen von Bauarbeitern und Architekten den Staffelstab weitergeben, während draußen auf der Piazza das Leben tobt: Marktgeschrei, Gelächter, Pferdekarren - und zwischendurch wird die Kirche ein bisschen „hier und da“ erweitert. Immer wieder wird gespendet, geplant, umgebaut. Das Ergebnis ist eine Kathedrale, wie ein Puzzle aus Jahrhunderten, Geschichten und Baustilen.

Während Sie jetzt vor ihr stehen, spüren Sie vielleicht, wie jede Epoche ihre Spuren hinterlassen hat. Die Kuppel, vollendet im späten 18. Jahrhundert von John Glory und Giorgio Massari, glänzt im Sonnenlicht - ursprünglich mit Blei gedeckt. Die Fassade, wie Sie sehen, wurde jedoch nie vollendet; ein bisschen wie ein Kuchen, bei dem der Zuckerguss vergessen wurde. Und dann, im Ersten Weltkrieg, trifft eine Bombe die obere Fassade. Aber auch das hält Padua nicht auf: Bei der Restaurierung entsteht das kleine Rosenfenster, das Sie heute entdecken können.

Gehen Sie gedanklich hinein: Die breite Mittelachse mit ihren elliptischen Kuppeln und Kapellen zu beiden Seiten empfängt Sie mit einem Gefühl der Größe und Ruhe. Die Luft riecht nach Weihrauch und alten Steinen; Sonnenstrahlen tanzen auf dem weißen Marmor und auf feinen Epigraphen, die von Generationen von Bischöfen erzählen.

Links und rechts finden Sie Seitenaltäre, die nicht nur Kunstwerke sind, sondern auch kleine Zeitkapseln: Ein Altar, gestiftet von der Schuhmacher-Zunft mit einem Bild des jungen Pius X., ein weiterer Altar zeigt das Martyrium des San Lorenzo, gemalt von Alessandro Galvano. Und dann die Kapelle San Lorenzo Giustiniani: ein Marmorstandbild, ein weiterer Marmorbischof, der in perfekter Pose darauf wartet, entdeckt zu werden.

Sie dürfen den Bereich unter dem Chor nicht vergessen: Die Krypta, genannt Kapelle vom Heiligen Kreuz - hier ist der perfekte Ort für ein kleines Gebet oder, wenn niemand hinsieht, ein stilles Staunen über die Jahrhunderte tiefer Geschichte um Sie herum.

Draußen vor dem Portal: Ein römischer Gedenkstein an die Gens Fabia, ein Stück Antike mitten im christlichen Padua! Und dann das Baptisterium, dem Sie gleich einen Besuch abstatten sollten: Es ist geschmückt mit Fresken von Giusto de’ Menabuoi. Längst verborgene Mosaikböden, gefunden bei Ausgrabungen 2011 und 2012, erzählen vom Luxus vergangener Jahrhunderte, als Padua ein Treffpunkt der Religion und des Handels war.

Die Kathedrale von Padua, die Sie jetzt betrachten, erzählt damit nicht nur eine Geschichte - sie ist das lebendige Herz der Stadt, gebaut auf Trümmern, durch Erdbeben, Feuer, Stolz und Zusammenhalt immer wieder auferstanden. Sie ist ein echtes Padovaner Original: Vielleicht nicht ganz fertig, aber immer voller Leben, Glaube und Geschichten, die niemals alt werden!

Möchten Sie mehr über das Äußere, das Innere oder das Baptisterium der Kathedrale erfahren? Legen Sie einfach Ihre Anfragen im Chat-Bereich ab und ich werde Ihnen die Details zur Verfügung stellen, die Sie benötigen.

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Das war eine solide Art, Brighton kennenzulernen, ohne sich wie ein Tourist zu fühlen. Die Erzählung hatte Tiefe und Kontext, übertrieb es aber nicht.
Christoph
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Brighton-Tour
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Habe diese Tour mit einem Croissant in der einen Hand und null Erwartungen gestartet. Die App schwingt einfach mit einem mit, kein Druck, nur man selbst, Kopfhörer und ein paar coole Geschichten.
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