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Archaeological Museum of Santa Scolastica

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Vor dir ragt eine mächtige, helle Steinmauer mit einem modernen Metalltor auf, und an der Wand prangt ein großes rotes Banner mit der Aufschrift „Santa Scolastica“ - schau direkt nach vorne, denn hinter diesem Eingang verbirgt sich das Archäologische Museum von Santa Scolastica!

Stell dir vor, du stehst nicht einfach nur vor einer dicken, alten Mauer, sondern vor einem richtigen Zeittunnel, der dich 4000 Jahre und mehr zurückkatapultiert! Du atmest die kühle Luft, die durch das Tor zieht, und hinter dir rauscht das Leben der Altstadt. Vor dir aber wartet ein Schatzhaus, das die Geheimnisse von Bari und Apulien wie ein alter Pirat seine Goldstücke hütet - denn hier im Museum schlummern rund 30.000 Fundstücke aus Zeiten, in denen Menschen noch mit Knochen werkelten, statt mit Smartphones.

Aber mal ganz von vorne - wie wurde ein Kloster an einer Stadtmauer eigentlich zum Archäologie-Mekka? Das alles begann 1875, als der Professor Nitto De Rossi - wir könnten ihn auch Indiana Jones mit italienischem Akzent nennen - ein paar alte Stücke sammelte. Im Mai 1890, noch vor dem Bau der Titanic, öffnete das Museum seine Türen im Palazzo Ateneo, als ob es sagen wollte: „Schaut mal her, was wir hier ausgebuddelt haben!“

Mit der Zeit wurde die Sammlung immer größer - ein bisschen wie bei dir und den Souvenirs im Urlaub vielleicht? - allerdings fanden sich statt Magneten: Steinwaffen, antike Münzen, Schmuck aus der Bronzezeit, und später auch Laptop… äh, Grabbeigaben aus der Zeit der Griechen, Römer, Byzantiner, Araber und Normannen! Vieles landete im Museum durch Spenden, Schatzsuchen (also Ausgrabungen) und sogar ein paar königliche Käufe. Also, wenn du schon mal eine besonders hübsche Vase im Garten findest - bring sie lieber gleich ins Museum, du weißt ja nie …

Zwei Museumsleiter spielten dabei schon sehr früh Hauptrollen: der Deutsche Maximilian Mayer, der gleich ein ordentliches Inventar anlegte, und Michele Gervasio, ein echter Detektiv, der vielen alten Sachen durch Studien und Ausgrabungen erst ihre Geschichte entlockte. Und dann gab es die spektakulären Funde - etwa aus der legendären Grabkammer Varrese aus Canosa di Puglia oder die berühmte Münzsammlung Maselli. 1957 wechselte das Museum von der Provinz zur italienischen Staatsverwaltung, damit alle Schätze ordentlich in staatlicher Obhut blieben. Über die Jahre holten sich fleißige Archäolog*innen aus Monte Sannace, Acquaviva, Turi und anderen Orten immer neue Schätze ins Haus - die Sammlung wurde so groß, dass irgendwann wirklich Platznot herrschte!

Und dann, wie in jedem guten Abenteuerfilm, kam der große Wandel: In den 1980ern bekam die Universität von Bari das alte Kloster Santa Scolastica anvertraut. Keine stille Nonnenstube mehr, sondern ein Labor für Forschung, Dokumentation und irgendwann - nach einigen Jahren, in denen wirklich der Steinstaub flog - ein funkelndes Zentrum für Archäologie. Im Jahr 2001 standen die Fundstücke hier im ehemaligen Kloster, direkt an den Stadtmauern - du kannst sie schon fast hören: „Ah, wieder zurück im Herzen der Stadt!“ Nach langen Renovierungsarbeiten (wer hätte gedacht, dass antike Mauern so viele Überraschungen bereithalten?) öffnete das Museum 2018 mit neuem Glanz seine Pforten.

Und nun stehst du hier, genau da, wo Bari seine ältesten Geschichten erzählt. Das Museum ist wie eine Schatztruhe mit sechs Fächern: Von uralten Steinbeilen und Tonscherben bis zu byzantinischen Klosterruinen, sogar prächtige Grabbeigaben aus der Bronzezeit - und wem das nicht reicht, der kann Münzen aus alter, fast vergessener Zeit bestaunen, Terrakottaschmuck, Statuen, Vasen und sogar griechische Schwerter, deren Klingen bestimmt mal im Sonnenlicht geblitzt haben. Mysteriöse Knochenamulette, goldene Anhänger aus Noicattaro, ein Doppelgesicht aus Marmor, das jede Party zum Staunen bringen würde - und, ganz besonders, ein Krater aus Bari mit der abenteuerlichen Geburt Helenas aus dem Ei - Gänsehaut und Lächeln garantiert!

Die Räume hier erzählen Geschichten, bei denen du das Staunen kaum ablegen wirst: von der Welt der byzantinischen Mönche, über uralte Friedhöfe und Schätze Apuliens, bis hin zu den wichtigsten Funden aus Bari selbst. Und ehrlich gesagt: Wer nach diesem Rundgang nicht ein bisschen Detektiv-Gefühl im Bauch hat, der hat vielleicht einfach zu wenig Indiana Jones gesehen!

Also - willst du wissen, wie sich Steinzeitleute das Frühstück kratzten, oder wie ein römisches Kind gespielt hat? Dann geh durch das Tor, streif durch die Jahrtausende und hör auf die Geschichten, die von jeder Ecke, jeder Vitrine, jedem Staubkorn ganz leise wispern: Hier ist Bari, wie du es noch nie gesehen hast. Und keine Angst - Monster gibt’s hier keine. Nur jede Menge Abenteuer!

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4,8 im App Store und Google Play. Hier sind ein paar, zu denen wir immer wieder zurückkehren.

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Das war eine solide Art, Brighton kennenzulernen, ohne sich wie ein Tourist zu fühlen. Die Erzählung hatte Tiefe und Kontext, übertrieb es aber nicht.
Christoph
Christoph
Brighton-Tour
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Habe diese Tour mit einem Croissant in der einen Hand und null Erwartungen gestartet. Die App schwingt einfach mit einem mit, kein Druck, nur man selbst, Kopfhörer und ein paar coole Geschichten.
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