
Experten vermuten, dass Maries deutsche Wurzeln der genaue Grund dafür sind, dass dieser Bildstock dem Heiligen Wendelin gewidmet ist. Wendelin hat eine wilde Hintergrundgeschichte. Er war ein schottischer Königssohn, der auf seinen Reichtum verzichtete, um ein wandernder Eremit und Hirte zu werden. Seine Verehrung war in Deutschland sehr groß, und da dieser Bildstock direkt neben dem städtischen Viehmarkt und dem herrschaftlichen Gutshof stand, war ein Schutzpatron der Hirten und Beschützer des Viehs die perfekte Wahl. Die einheimischen Bauern hielten früher sogar ihre sommerlichen Ernteandachten direkt hier am Sockel ab. Beachten Sie die wirbelnden, spiralförmigen Formen an den Ecken der Säule. Diese werden Voluten genannt, ein klassisches Merkmal des Spätbarocks. Das gesamte Denkmal ist mit dekorativem Stuck überzogen, einem feinen, formbaren Gips, mit dem Architekten jene zarten Blumengirlanden formten, die man herabhängen sieht. In den großen ovalen Rahmen, den sogenannten Spiegeln, befanden sich früher echte Gemälde auf Metallplatten, die den Heiligen Wendelin und andere darstellten. Im Laufe der Jahrhunderte forderten die Elemente ihren Tribut. Die Gemälde verfielen, der Putz bröckelte und das Dach rostete. Die Stadt hat mehrfach eingegriffen, um dieses Denkmal zu retten und zu restaurieren, zuletzt im Jahr 2023, wobei die Schäden abgetragen wurden, um den Stein darunter zu bewahren. Es ist ziemlich erstaunlich, dass ein Denkmal, das einst für Hirten und Aristokraten entworfen wurde, noch heute in aller Stille diese Straße verankert.

Experts think Marie's German roots are the exact reason this shrine is dedicated to Saint Vendelín. Vendelín has a wild backstory. He was a Scottish royal who gave up his wealth to become a wandering hermit and shepherd. His following was huge in Germany, and since this shrine sat right next to the town cattle market and the lord's manor farm, a patron saint of shepherds and protector of livestock was the perfect fit. Local farmers even used to hold their summer harvest devotions right here at the base.
Notice the swirling, spiral shapes at the corners of the pillar. Those are called volutes, a classic feature of late Baroque design. The whole monument is covered in decorative stucco, which is a fine, moldable plaster architects used to sculpt those delicate flower garlands you see hanging down. Those large oval frames, called mirrors, used to hold actual paintings on metal plates featuring Saint Vendelín and others. Over the centuries, the elements took their toll. The paintings degraded, the plaster crumbled, and the roof rusted. The town has stepped in to rescue and restore this monument several times, most recently in 2023, peeling back the damage to save the stone beneath.
It is pretty amazing that a monument designed for herdsmen and aristocrats still quietly anchors this street today.


