
Dieser Instinkt zum Ausharren wurde in den neunzehnhundertdreißiger Jahren erneut auf die Probe gestellt. Neunzehnhundertfünfunddreißig wurde ein moderner Anbau errichtet, der während des drohenden Krieges in Europa als lebenswichtiges Krankenhaus diente. Es blieb einer der wenigen Orte, an denen jüdische Ärzte weiterhin Patienten versorgen konnten, die aus dem öffentlichen Gesundheitssystem verdrängt worden waren. Während des Krieges wurde der Hauptbetraum in ein Lagerhaus für beschlagnahmte Kultgegenstände umgewandelt - eine grimmige Realität, die das Gebäude ironischerweise vor der Zerstörung bewahrte.
Nach Jahrzehnten der Vernachlässigung unter kommunistischer Herrschaft wurde das Gebäude in den neunzehnhundertneunziger Jahren schließlich restauriert. Es war eine monumentale Anstrengung. Restauratoren mussten vorsichtig dicke Schichten industriellen Rußes abtragen, nur um die ursprünglichen, lebendigen maurischen Muster darunter wiederzufinden. Anschließend brachten sie Tausende über Tausende von feinen Blattgold-Blättchen an, um dem Innenraum seinen glanzvollen Pracht zurückzugeben.
Wenn Sie eintreten möchten: Das Gebäude ist von Sonntag bis Freitag von neun Uhr bis sechzehn Uhr dreißig geöffnet und samstags geschlossen. Lassen Sie uns nun weiter in das jüdische Viertel zu einem Ort privater Macht gehen, während wir den dreiminütigen Spaziergang zu unserer nächsten Station, der Hohen Synagoge, antreten.

That instinct for endurance was tested again in the nineteen thirties. A modern addition was built in nineteen thirty-five, and as war loomed over Europe, it served as a vital hospital. It remained one of the few places where Jewish doctors could continue to care for patients who had been pushed out of the public healthcare system. During the war, the main sanctuary was converted into a warehouse for confiscated religious objects, a grim reality that ironically saved the building from destruction.
After decades of neglect under communist rule, the building was finally restored in the nineteen nineties. It was a monumental effort. Conservators had to carefully scrape away thick layers of industrial soot just to find the original, vibrant Moorish patterns hidden underneath. They then applied thousands upon thousands of delicate gold leaves to bring the interior back to its dazzling glory.
If you want to step inside, the building is open Sunday through Friday from nine AM to four thirty PM, and closed on Saturdays. Now, let us walk further into the Jewish Quarter to a place of private power, as we make the three minute walk to our next stop, the High Synagogue.


