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National Galleries of Scotland: National

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National Galleries of Scotland: National

Schauen Sie geradeaus: Da steht ein Gebäude, das so tut, als hätte es eigentlich einen Platz in Athen reserviert. Breite Steinstufen, eine Front wie ein Tempel und diese schlanken Säulen mit den eleganten Schnörkeln oben dran. Diese Schnörkel heißen ionische Voluten, also spiralförmige „Locken“ am Säulenkopf. Wenn hier Leute mit Kameras ehrfürchtig nach oben starren, sind Sie goldrichtig.

Das ist die Scottish National Gallery. Sie sitzt auf The Mound, genau zwischen Princes Street und den Princes Street Gardens. Und falls Sie sich fragen, welches der beiden klassischen Prachtstücke nun welche Institution ist: Die Royal Scottish Academy steht so ähnlich daneben, dass man meinen könnte, die beiden hätten heimlich denselben Schneider. Merkhilfe: Die Galerie ist die, die nicht die Academy ist. Klingt simpel, klappt aber erstaunlich oft nicht.

Jetzt einmal gedanklich zurück nach achtzehnhundertneunundfünfzig: Edinburgh war voller Vorfreude, denn ein neues Zuhause für Schottlands Kunstsammlung öffnete seine Türen. Der Architekt dahinter hieß William Henry Playfair. Ich stelle mir vor, wie er prüfend die Säulen mustert und trocken meint: „Na gut. Wenigstens größer als mein letztes Projekt.“

Die Vorgeschichte beginnt mit Künstlern, die sich ordentlich geärgert hatten und deshalb aus purem Trotz die Scottish Academy gründeten. Ihr Ziel: eine Sammlung, die dem Land würdig ist. Also baute man kurzerhand ein Gebäude, das gewissermaßen halbiert war: eine Hälfte für die Academy, die andere für die National Gallery. Und ja, das Fundament bekam königlichen Glanz: Prinz Albert legte im Jahr achtzehnhundertfünfzig den Grundstein, während die Stadt zuschaute.

Drinnen reicht die Kunst von der Renaissance bis ins frühe zwanzigste Jahrhundert. Und heute gibt’s noch einen modernen Trick: Nach mehreren Umbauten verbindet ein unterirdischer Eingang die Galerie mit der Academy, damit Kunstfans bequem zwischen beiden wechseln können.

Wenn Sie noch mehr über das Gebäude, die Forschung oder die Sammlung wissen wollen, schreiben Sie mir gern im Chat.

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Das war eine solide Art, Brighton kennenzulernen, ohne sich wie ein Tourist zu fühlen. Die Erzählung hatte Tiefe und Kontext, übertrieb es aber nicht.
Christoph
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Brighton-Tour
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Habe diese Tour mit einem Croissant in der einen Hand und null Erwartungen gestartet. Die App schwingt einfach mit einem mit, kein Druck, nur man selbst, Kopfhörer und ein paar coole Geschichten.
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