
Stellen Sie sich vor, Sie blicken über diesen versunkenen Platz, nicht auf trockenen Stein, sondern auf einen schimmernden, lebendigen Wasserspiegel, in dem sich die Lichter der Stadt reflektieren... Wie verändert das das Gefühl dieses Ortes f%r Sie?
Die hoch aufragende Glass%ule in der Mitte erlitt ein %hnliches Schicksal. Der Bildhauer Edvin %hrstr%m baute sie aus sechzigtausend handgefertigten Glasprismen. Sein gro%er Plan sah vor, dass Wasser an ihren Seiten herabst%rzen sollte. Aber Stockholm ist eine windige Stadt. Man erkannte schnell, dass der Wind das Wasser einfach vom Glas peitschen und alle vorbeigehenden Fu%g%nger durchn%ssen w%rde. So wurde die Idee des Wasserfalls aufgegeben.
In diesen Steinen steckt eine tiefere Ironie. Der Platz ist nach Johan Tobias Sergel benannt, einem brillanten Bildhauer des achtzehnten Jahrhunderts. Generationenlang stand sein historisches Atelier direkt hier in der N%he. Doch 1953 rissen die st%dtischen Planierraupen es ab, um Platz f%r genau diesen Platz zu schaffen. Sie l%schten ein St%ck der k%nstlerischen Seele der Stadt zugunsten des r%cksichtslosen modernen Fortschritts aus und benannten den Betonersatz dann als eine Art b%rgerliche Entschuldigung nach ihm.
In den letzten Jahrzehnten musste die Stadt einen Gro%teil der undichten Betondecke unter uns aufrei%en und neu bauen, wobei die ikonische Oberfl%che jedoch sorgf%ltig erhalten wurde. In Ihrer App k%nnen Sie sich Vorher-Nachher-Bilder ansehen, um zu sehen, wie der Platz vor und nach diesen gro%en baulichen Sanierungen aussah.
Es l%sst einen %ber die gro%e Kluft zwischen den weitreichenden Tr%umen eines Sch%pfers und der n%chternen Realit%t dessen nachdenken, was tats%chlich gebaut wird. Lassen Sie uns diese trockenen Steine hinter uns lassen und uns auf den Weg zu unserem n%chsten Halt machen, der Jakobskirche, die nur etwa sieben Gehminuten von hier entfernt ist.

Stellen Sie sich vor, Sie blicken über diesen versunkenen Platz, nicht auf trockenen Stein, sondern auf einen schimmernden, lebendigen Wasserspiegel, in dem sich die Lichter der Stadt reflektieren... Wie verändert das das Gefühl dieses Ortes für Sie?
Die hoch aufragende Glassäule in der Mitte erlitt ein ähnliches Schicksal. Der Bildhauer Edvin Öhrström baute sie aus sechzigtausend handgefertigten Glasprismen. Sein großer Plan sah vor, dass Wasser an ihren Seiten herabstürzen sollte. Aber Stockholm ist eine windige Stadt. Man erkannte schnell, dass der Wind das Wasser einfach vom Glas peitschen und alle vorbeigehenden Fußgänger durchnässen würde. So wurde die Idee des Wasserfalls aufgegeben.
In diesen Steinen steckt eine tiefere Ironie. Der Platz ist nach Johan Tobias Sergel benannt, einem brillanten Bildhauer des achtzehnten Jahrhunderts. Generationenlang stand sein historisches Atelier direkt hier in der Nähe. Doch 1953 rissen die städtischen Planierraupen es ab, um Platz für genau diesen Platz zu schaffen. Sie löschten ein Stück der künstlerischen Seele der Stadt zugunsten des rücksichtslosen modernen Fortschritts aus und benannten den Betonersatz dann als eine Art bürgerliche Entschuldigung nach ihm.
In den letzten Jahrzehnten musste die Stadt einen Großteil der undichten Betondecke unter uns aufreißen und neu bauen, wobei die ikonische Oberfläche jedoch sorgfältig erhalten wurde. In Ihrer App können Sie sich Vorher-Nachher-Bilder ansehen, um zu sehen, wie der Platz vor und nach diesen großen baulichen Sanierungen aussah.
Es lässt einen über die große Kluft zwischen den weitreichenden Träumen eines Schöpfers und der nüchternen Realität dessen nachdenken, was tatsächlich gebaut wird. Lassen Sie uns diese trockenen Steine hinter uns lassen und uns auf den Weg zu unserem nächsten Halt machen, der Jakobskirche, die nur etwa sieben Gehminuten von hier entfernt ist.







