Seinen dunkelsten Moment erlebte es 1944. Ein Luftangriff ließ Brandbomben über der Stadt regnen und brannte das Schloss aus. Die Südtürme waren so instabil geworden, dass sie absichtlich gesprengt werden mussten. Fast vierzig Jahre lang blieb der Ort eine trostlose Ruine, die als düsteres Mahnmal an den Krieg erinnerte.
Doch 1982 übernahm die Architektin Barbara Jakubeit die gewaltige Aufgabe des Wiederaufbaus. Sie stand vor einem klassischen architektonischen Dilemma: Baut man eine gefälschte historische Replik oder schafft man etwas völlig Neues? Ihre Lösung war brillant. Sie rekonstruierte die ursprüngliche Renaissance-Außenfassade des 16. Jahrhunderts, fügte im Inneren jedoch mutig moderne Materialien ein und ließ die Nahtstellen zwischen Alt und Neu vollständig sichtbar. Werfen Sie einen Blick auf das dritte Bild in Ihrer App, um eine Luftaufnahme zu sehen, die zeigt, wie diese gewaltige, facettenreiche Struktur heute das Gelände beherrscht.
Eine Luftaufnahme von Südwesten zeigt das weitläufige Gelände von Schloss Gottesaue, das an der Stelle einer ehemaligen Benediktinerabtei errichtet und nach seiner Zerstörung 1944 umfassend wiederaufgebaut wurde.Photo: Druck & Verlag von G. G. Lange, Darmstadt., Wikimedia Commons, CC BY 4.0. Cropped & resized.
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Schloss Gottesaue bei Nacht beleuchtet, was auf seine moderne Nutzung für Veranstaltungen wie Open-Air-Kino hindeutet, bei dem 2018 sogar der Schauspieler Terence Hill zu Gast war.Photo: Carsten Steger, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Cropped & resized.
format_quote Diese Tour war eine großartige Möglichkeit, die Stadt zu sehen. Die Geschichten waren interessant, ohne zu konstruiert zu wirken, und ich liebte es, in meinem eigenen Tempo erkunden zu können.
format_quote Das war eine solide Art, Brighton kennenzulernen, ohne sich wie ein Tourist zu fühlen. Die Erzählung hatte Tiefe und Kontext, übertrieb es aber nicht.
format_quote Habe diese Tour mit einem Croissant in der einen Hand und null Erwartungen gestartet. Die App schwingt einfach mit einem mit, kein Druck, nur man selbst, Kopfhörer und ein paar coole Geschichten.