So, mein Freund... wir sind wirklich am Ende unserer kleinen Route angekommen. Schau dich nochmal um: diese leuchtenden, kantigen Häuser der Italienischer Garten Siedlung wirken fast wie ein Baukasten in Lebensgröße. Schon verrückt, welchen Plan wir uns da erlaufen haben. Vorhin standen wir noch vor den massiven Mauern eines Gefängnisses... und jetzt sind wir mitten in einem farbigen, geometrischen Tagtraum gelandet.
Denk kurz an all die Wege dazwischen. Am Schloss haben wir Geschichte gestreift, im Museum durfte der Kopf ein bisschen wandern. Vor den Gerichten ging’s um Rechtsprechung - also darum, wie Entscheidungen nach Regeln und Gesetzen getroffen werden. Bei Stiftunglife haben wir Menschen getroffen, die ganz praktisch daran arbeiten, die Welt ein Stück besser zu machen. Und diese sprechenden Laternen... ich frage mich immer noch, was die erzählen, wenn niemand unterwegs ist.
Wir haben die ruhige Eleganz von St. Ludwig mitgenommen, sind im satten Grün des Französischen Gartens fast abgetaucht, haben das Summen der Bienen verfolgt... und an der Synagoge und an St. Marienkirche den kräftigen Puls der Stadt gespürt. Alles zusammen ergibt Celle.
Und jetzt gehörst du auch ein bisschen dazu. Danke, dass du mitgegangen bist. Eine Stadt ist sonst nur Stein und Glas - bis jemand genau hinschaut. Nimm dir diese Umwege ruhig auch anderswo. Hier ist Arlo... bis irgendwann wieder.



