Von den großen Sälen der Kaiser bis zu den stillen, mutigen Treffen ganz normaler Leute... Aachen zeigt ziemlich eindrucksvoll, was Gemeinschaft leisten kann. Hör einen Moment hin... man kann sich vorstellen, wie der tiefe Klang der Domglocken durch die engen Gassen mit Kopfsteinpflaster zieht, und wie aus offenen Ladentüren der Duft von süßem, gewürztem Gebäck herüberkommt.
Wir sind hier in den Spuren von Königen unterwegs gewesen, klar. Aber genauso haben wir die Wege der Menschen nachgezeichnet, die sonst in keinem Geschichtsbuch groß rauskommen. Genossenschaftliche Geldhäuser zum Beispiel: Das waren Banken, die ihren Mitgliedern gehörten, damit Arbeiter und kleine Betriebe überhaupt faire Kredite bekommen konnten. Dazu Theater, die eine Stadt lebendig machen, und stille Zufluchtsorte für Liebe und Glauben.
Die reich verzierten Fassaden der Kaiserzeit mögen über uns aufragen... aber zusammengehalten wird diese Stadt von etwas Bodenständigerem: vom kooperativen Geist ganz gewöhnlicher Frauen und Männer. Wenn du weitergehst, denk dran: Aachens Echo kommt nicht nur aus der Vergangenheit... es sind die Stimmen von Menschen, die sich getraut haben, Zukunft zu gestalten. Danke, dass ich dich begleiten durfte. Pass gut auf dich auf.


