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Parc du Thabor

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Parc du Thabor

Vor Ihnen liegt der beeindruckende Thabor-Park: Halten Sie Ausschau nach einer eleganten Orangerie mit großen Rundbögen, umgeben von bunten Blumenbeeten, einem plätschernden Brunnen und altem Baumbestand - schon sind Sie am Ziel!

Willkommen im Parc du Thabor - ein Ort, der die Fantasie beflügelt! Stellen Sie sich vor: Vor über 400 Jahren war dieses herrliche Gelände gar kein Park, sondern eine einfache, stattliche Anhöhe - ein Kräutergarten und Obstwiese der Mönche von Saint-Melaine. Nur Männer durften damals hinein, und der Duft von frischen Äpfeln und feuchter Erde lag in der Luft. Niemand ahnte, dass hier einmal Stadtgeschichte geschrieben wird!

Der Name „Thabor“ stammt übrigens nicht von irgendwoher, sondern von einem berühmten biblischen Berg in Israel. Vielleicht dachten die Benediktinermönche: „Wenn wir schon keine eigene Arche bauen, nehmen wir wenigstens den Namen vom Berg Moses!“

Im Mittelalter war alles noch ummauert, der Park bestand nur aus den Ländereien der Mönche. Doch nach dem verheerenden Brand von Rennes 1720, als das Feuer loderte und die Stadt in Aufruhr war, wurde das Gelände plötzlich sehr begehrt - hier entstand sogar der Bischofssitz! Man sagt, es sei zugegangen wie in einer Folge moderner Stadtplanung: Jeder wollte ein Stück vom „Leckerbissen Thabor“ abhaben.

Als die Revolution kam, wurde alles umgewälzt - Klostergärten gingen ans Volk und aus Privilegien wurden Spazierwege für alle! Die Stadt eröffnete 1793 die Promenade für Bürger und - oh la la! - legte sogar einen botanischen Garten an. Am Anfang durfte niemand einfach so hineinspazieren, es gab Streit mit dem Bischof, weil Besucher zu dicht an seine Fenster kamen. Erst als ein neuer Zugang gebaut wurde, atmete der Bischof auf und brummte nicht mehr wie ein Mops am Fenster.

Im 19. Jahrhundert baute man kräftig um und zu: Immer neue Parzellen wurden gekauft, die alte Kirche von Saint-Jean abgerissen und der Eingang zur Place Saint-Melaine geschaffen. Nun wussten die Bürger: Das ist unser Stadtpark!

Und dann kamen die Bühler-Brüder, berühmte Landschaftsarchitekten! Mit präzisem Augenmaß schufen sie nicht nur streng symmetrische französische Gärten - mit akkurat gestutzten Hecken und lustigen Blümchenrabatten - sondern auch einen luftigen, romantischen englischen Garten und den berühmten botanischen Garten. Es ist als hätte jemand England, Frankreich und ein Tropenhaus in einen einzigen Topf geworfen, und am Ende kam Thabor heraus! Zwischen Singvögeln, exotischen Pflanzen und duftenden Rosen konnte man nun flanieren. Noch heute treffen sich hier Rennstädter aller Couleur.

Wissen Sie, das „Carré Du Guesclin“ im Park gilt als ein wahres Kleinod: Eine gepflegte Rasenfläche, flankiert von alten Kastanien und voller farbenfroher Blumen. Hier steht auch die berühmte Julisäule - ein Denkmal für zwei junge Rennais, die bei der Revolution 1830 gefallen sind. Im Schatten der Kastanienbäume kann man im Sommer den Lärm der Stadt beinahe vergessen - außer vielleicht, wenn ein Kind jubelnd über den Kiesweg rennt oder irgendwo ein Ball frech davonhüpft.

Und dann gibt es noch das „Enfer“ - zu Deutsch: die „Hölle“! Warum ausgerechnet dieser Name? Nun, die Mönche hatten auf diesem Gelände einen riesigen Graben ausheben lassen, angeblich um Wasser zu speichern, aber eigentlich machten sie lieber Bootsausflüge auf ihrer kleinen Pfütze. Der Bischof ärgerte sich darüber so sehr, dass er fauchte: „Das ist die Hölle!“ Später duellierte man sich dort sogar im Morgengrauen - zum Glück überlebten die meisten, aber wahrscheinlich mehr vor Angst als aus Geschick!

Im Laufe der Jahre wurde der Park ständig weiterentwickelt. Es gab bunte Blumenmosaike zu Ehren der Comicfiguren - stellen Sie sich vor, Asterix und die Schlümpfe auf einem Teppich aus Petunien! Heute geht’s etwas ruhiger zu - aber die floralen Prachtstücke bleiben beeindruckend, egal ob Frühjahr, Sommer oder Herbst.

Und was wäre ein Stadtpark ohne Orangerie, prächtige Serre und Musikpavillon? All das wurde im 19. Jahrhundert nach Großstadtart gebaut, voller Stolz auf botanische Schätze und gläserne Kuppeln. In den Gewächshäusern wachsen nicht mehr wie in früheren Zeiten tropische Raritäten, doch es gibt immer noch eine stattliche Sammlung von Kakteen. Im Botanischen Garten haben Besucher die Chance, Pflanzen nach Farben und Eigenschaften zu entdecken: Rot für Heilpflanzen, Gelb für Industrie, Weiß für essbare und Schwarz für eher giftige Kollegen - spannend, oder? Wenn Sie also mal jemanden mit einer roten Blume in der Hand sehen, besser fragen, ob er weiß, was er tut!

Tja, und der Park wäre nicht der Lieblingsort der Rennais, wenn er nicht Jahr für Jahr liebevoll gepflegt würde. Jede Saison überrascht mit neuen Blumenkreationen; über 3000 verschiedene Pflanzenarten bestaunen Touristen und Einheimische aus aller Welt. Schließen Sie ruhig einen Moment die Augen, hören Sie dem Rauschen der Bäume, dem Lachen der Kinder und dem rhythmischen Plätschern des Brunnens zu. Willkommen in Renne's blumigem Paradies!

Sind Sie bereit, tiefer in die Situation, die Einrichtungen oder die Artenvielfalt einzutauchen? Begleiten Sie mich im Chat-Bereich zu einer bereichernden Diskussion.

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format_quote Diese Tour war eine großartige Möglichkeit, die Stadt zu sehen. Die Geschichten waren interessant, ohne zu konstruiert zu wirken, und ich liebte es, in meinem eigenen Tempo erkunden zu können.
Jess
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format_quote Das war eine solide Art, Brighton kennenzulernen, ohne sich wie ein Tourist zu fühlen. Die Erzählung hatte Tiefe und Kontext, übertrieb es aber nicht.
Christoph
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John
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